DIPS ist ein System für strukturierte Aktivierung im Betreuungsalltag von Pflegeeinrichtungen.
Aktivierung spielt eine wichtige Rolle im Alltag von Pflegeeinrichtungen und Betreuungseinrichtungen.
Gleichzeitig ist es nicht immer einfach, passende Angebote für unterschiedliche Bewohner zu gestalten. Betreuungskräfte arbeiten mit sehr unterschiedlichen Bedürfnissen, Fähigkeiten und Tagesformen.
Im Alltag bleibt häufig wenig Zeit, Aktivierungsangebote ausführlich vorzubereiten oder individuell anzupassen.
Viele Einrichtungen suchen daher nach Möglichkeiten, Aktivierung im Alltag strukturierter und leichter umsetzbar zu gestalten.
Das DIPS-System im Überblick
Das DIPS-System verbindet fachliche Grundlagen, ganzheitliche Aktivierung, praktische Anwendung und digitale Unterstützung.
DIPS
System für strukturierte Aktivierung
Ganzheitliche Aktivierung
Kognition · Physis · Soziale Teilhabe · Psyche
Fachliche Grundlagen
Wissenschaftlicher Hintergrund des Systems
Digitale Umsetzung
DIPS Digital – Anwendung im Alltag
Ausbildung
DIPS-Therapeut / DIPS Professional
DIPS im Überblick
DIPS
Das Digitale Impuls- und Präventionssystem für strukturierte Aktivierung
DIPS setzt auf multimodale Betreuungseinheiten, um Senioren nachhaltig zu aktivieren und ihre Selbstständigkeit so lange wie möglich zu erhalten.
Ziel ist es, Aktivierung so zu gestalten, dass sie abwechslungsreich, anpassbar und im Alltag gut umsetzbar ist.
Ganzheitliche Aktivierung
Im Betreuungsalltag zeigt sich häufig, dass Aktivierung besonders dann gelingt, wenn mehrere Bereiche gleichzeitig angesprochen werden.
Ein Gespräch allein kann anregend sein. Bewegung allein kann gut tun. Wenn jedoch Denken, Bewegung, soziale Begegnung und emotionale Impulse zusammenkommen, entstehen oft besonders lebendige Situationen, und die Ganzheitlichkeit bewirkt eine optimale und nachhaltige Aktivierung.
DIPS hat den Ansatz, durch multimodale Betreuungsangebote diese Wirkbereiche miteinander zu verbinden.
Kognition
Viele Menschen reagieren besonders aufmerksam, wenn Themen an eigene Erfahrungen oder Erinnerungen anknüpfen. Schon einfache Fragen, Bilder oder kleine Denkimpulse können Gespräche anregen und Erinnerungen wachrufen.
Physis
Bewegung muss nicht aufwendig sein. Oft reichen kleine Bewegungen, Rhythmus oder Gesten, um Aufmerksamkeit und Beteiligung zu fördern. Körperliche Aktivität kann dazu beitragen, Aktivierungsangebote lebendiger zu gestalten.
Soziale Teilhabe
Viele Aktivierungsangebote entfalten ihre Wirkung erst im Austausch mit anderen. Gemeinsames Lachen, Erinnern oder Erzählen kann dazu beitragen, dass Menschen sich stärker eingebunden fühlen.
Psyche
Musik, vertraute Themen oder persönliche Erinnerungen können emotionale Reaktionen auslösen. Solche Momente tragen häufig dazu bei, dass Aktivierung als angenehm und sinnstiftend erlebt wird.